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Premi Cultural 2012

"metamorph"

100 x 150 cm

Die Aufnahme zeigt eine schatten- und lichtgetränkte Felswand.
Die nahen Lärchen in den steilen Felsvorsprüngen bei Sploja sura, nahe bei Scheid, werden vom Abendlicht auf die Felswand proijziert.

„metamorph“, vom Griechischen und kann mit, nach- oder hinter der Form übersetzt werden. Der Schatten des gegenüberliegenden Waldes liegt wie aus einer anderen Welt auf der beleuchteten Felswand. Das Licht- und Schattenbild konkurrieren sich und bewirken so eine optische Verzerrung des Realen.

Auseinandersetzung mit dem Höhlengleichnis, Platon‘s zum Realitätsverständnis.
Situation
Die Menschen befinden sich in einer Höhle (gelebte Realität), Jeder ist an den Anderen in Ketten gebunden. Sie können nicht hinter sich schauen. Sie können nur an die Höhlenwand schauen und sehen, von einem hinter ihnen liegenden Feuer die Schattenbilder an der Wand. Sie sehen Menschen und Dinge an ihnen vorbeiziehen.
Sollte einer von ihnen, von den Ketten befreit werden und zum Höhlenausgang geführt werden, blendet ihn das gleissende Sonnenlicht und die Augen schmerzen ihn. Er kann nicht sehen, ausser durch Gewöhnung.
Kehrt er dann aber wieder zurück und erzählt den Gebundenen seine Erlebnisse, werden sie ihm nicht glauben. Sie können seine Erkenntnisse nicht nachvollziehen.