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Wake me up inside

Ein schöner Tag! Wenn er zu Ende geht ist nichts mehr wie es war! Erinnerung, pulsierende Seele - zeitloses Herzstück!?
Gefühl des Erwachens!
Eine konzentrierte Transformation belebt vergangenes und die Substanz der Erinnerung ist der Wert für die Gegenwart.

2004 realisierte ich mit der Fotografin Eleftheria Kourlia aus Athen, „Wake me up inside“. Für das Gemeinschaftsprojekt fotografierten wir über mehrere Monate hinweg alte Fabrikareale in Peloponnes in Griechenland.
Mit „Wake me up inside“. wurde in drei Kellerräumen der Pulvermühle in Chur, Dia- und Lichtprojektionen installiert.

Zeitungsartikel in Bündner Tagblatt 5/2004

Raumprojektionen - Spuren vergangenen Lebens
Die Fotografen Romano Pedetti und Eleftheria Koulia entführen die Besucher mit ihrem Projekt in Chur in eine andere Welt: visuelle Eindrücke, entstanden bei Streifzügen durch leer stehende Fabrikareale.

Der Rundgang führt durch eine von Kerzenlicht matt beleuchtete Ganganlage im Untergeschoss der Lagerhallen in die Räume der Installationen.
Der erste Raum: Wie zufällig wählen mehrere Projektoren eine gegenüberliegende Bildtafel von 36 Fotografien aus. Das angezeigte Bild füllt daraufhin den Raum. - eine eigene RaumWelt.
Der zweite Raum: Das freistehende Prisma, eine Stele des Churer Künstlers Jürg Gartmann, reflektiert weitere Spuren des vergangenen Lebens, ästhetisch, einmalig. Drei Projektoren bringen das Objekt mit Reflexionen in ein schimmerndes Leben und voll von Seele.
Raum im Raum
Der dritte Raum: Eine Tür zu den Türen eigentlich. Wie im Leben. "Du gehst deinen Weg und irgendwann kommst du an einer Tür vorbei und kannst dich entscheiden in welche Richtung du nun weitergehst." Man wisse eigentlich nie genau, was einen hinter der Tür erwarte. "Und wenn du sie nicht öffnest und durchgehst wirst dus auch nie erfahren." Wenn man den Schritt hingegen wage, werde man eine Antwort finden, meint Romano Pedetti.
Zusammen mit der Fotografin Eleftheria Kourlia aus Griechenland hat er das Projekt "wake me up inside" realisiert. Entstanden sind die visuellen Eindrücke bei Streifzügen durch drei leerstehende Fabrikareale in Peloponnes in Griechenland. Der Augenschein war gleichzeitig die Inspiration, die Spuren dieses vergangenen Lebens in Bildern festzuhalten.
Eigene Bildsprache
Das Rohmaterial setzten die beiden Künstler in eine eigene Bildsprache um. Zu sehen sind zwar Bilder von Fabriken, doch nicht offensichtlich, sondern eine Umsetzung davon. "Wir bringen visuell zurück was wir erlebt haben", sagt Pedetti. Die Fotografie ist für beide eine Aktion der Kommunikation und ein kreativer Weg, eigene persönliche Gedanken auszudrücken. Mit diesem Projekt gehen sie einen Schritt vorwärts in ihrem Bedürfnis, neue Möglichkeiten in der Bildsprache aufzuzeigen.