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Zwischenwelten

Wer immigriert begiebt sich fern von seiner Heimat und versetzt sich in eine andere Welt. Migration bedeutet sich mit anderen Gewohnheiten, Denkweisen, der Sprache und Mentalität zu konfrontieren. Es fordert die eigene Lebensanschauung heraus. Der Migrant ist in einer Zwischenwelt und wird zum Heimatsuchenden. Das Leben selbst ist die Wanderung der Seele durchs Leben - eine Zwischenwelt.

„Zwischenwelten“ realisierte ich 2003 und ist eine 9-Projektoren Multivisionschau mit Live Tanz Performance. "Zwischenwelten" verbindet Bild, Musik und Live-Elemente zu einem sinnlichen Ganzen. Mit der Einwirkung der Ausdruckstänzerin Annika Barandun in sieben Sequenzen und der eigens komponierten Musik von Andreas Möckli, ist hier ein besonderes Werk gelungen.

Projiziert auf zwei Bildfelder im Panoramaformat 1 : 3
Dauer 56 Minuten

Zeitungsartikel in Bündner Tagblatt 3/2003

Reise in die Welt zwischen den bekannten Welten.
Gefühle und Gedanken aufbrechen lassen.
"Zwischenwelten" eine Sinnesreise.
Das Projekt "Zwischenwelten" vereinigt Fotografie, Musik und Tanz zum Gesamtkunstwerk

Bilder - Musik - Tanz:
Auf diesen drei Pfeilern ist die Multivisionsschau "Zwischenwelten" aufgebaut. Hier verschmelzen Grenzen, stimmungsvolle Kompositionen streifen das Surreale.
Zeit - sich von Gedanken treiben zu lassen. Zeit - für eine visuelle, akustische und emotionale Sinnesreise. Zeit -sich im Freiraum seiner Selbst bewegen zu können und Neues geschehen zu lassen.
Der Landschaftsfotograf Romano Pedetti geht mit seinen Dia-Aufnahmen weg vom konventionnellen Erzählen über Länder.
Entstehung neuer Welten
"All meine Bildkompositionen liegen Gedankenspiele zu Grunde. Bei diesem Projekt, lasse ich verschiedene Landschaften miteinander verschmelzen, sodass neue Welten entstehen". sagt Pedetti. Er lässt beim Spiel mit den stimmungsvollen Bildern aus Island die Interpretation der erzählten Geschichten offen. So bleiben die erzählten Geschichten interpretierbar.
Mit seiner eigens für die Schau komponierten und arrangierten Musik, erweitert Andreas Möckli aus Chur die Dimensionen. Er bietet eine spannende Collage aus vielschichtigen Instrumentalstücken, dem Gesang von Daniela Candina und selbst generierten Geräuschen, die er aus weiten Teilen der Welt zusammengetragen hat. Das gelungene Sounddesign unterstützt die Intensität der projizierten Bilder.
Spiel mit den Perspektiven
Die Ausdruckstänzerin Annika Barandun tanzt Zwischenwelten in die dritte Dimension. "Mein Tanz entstand aus den Eindrücken zu den Bildern und der Musik. Ich habe die erlebten Gefühle in den Tanz miteingenommen und bringe meine eigene Interpretation zum Ausdruck", sagt sie. Während ihrer Tanzfolgen schlüpft sie in verschiedene Rollen. Einfallsreich spielt sie mit den Perspektiven, ist einmal Gegenstand mal Beobachterin der Geschichte. Mit ihren Drehungen vermag sie den Raum zu erweitern und scheint beinahe in diese Welt zwischen Realität und Traum davonzufliegen.